Balance

Ein Gedicht von Jürgen Wagner
Das Raue führe zu den Sternen
Doch - wer weiß - in große Fernen
Die Mühe wird zumeist belohnt
Doch nur dem, der sich nicht schont

Was führt uns denn zur Mutter Erde?
Mühsal allein macht uns Beschwerde:
Genuss und Liebe, äuß‘re Macht
Das Land, das Essen, all die Pracht

Die Kunst ist wohl das Gleichgewicht
Die Harmonie und auch Verzicht
Mit Disziplin, doch lustig leben
Gerne nehmen und auch geben




Zu Seneca’s geflügeltem Zitat ‚per aspera ad astra‘, sinngemäß: geh durch das Raue, Mühevolle hindurch, dann gelangst Du zu den Sternen! Man würde gern ergänzen: per dulcia ad terra.

Informationen zum Gedicht: Balance

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28.02.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jürgen Wagner) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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