Ich will nur dein Wort《123》

Ein Gedicht von Jacob Seywald
Das ich nicht jeden Abend an Dich dachte,
bevor ich meine Augen schloss.
Das ich auf Dauer zu wenig richtig machte,
bevor sich Zweifel über Dich ergoss.

Das ich in Dir Kompensierung sah,
noch bevor Du für mich alles warst.
Das ich nicht bemerkte was geschah,
bevor Du meinen Text hier laßt.

Das ich meine Mutter in Dir erkannte,
aber ich das alles gar nicht sollte.
Das jene große Liebe erst zu spät entflammte,
erst nach dem die saure Träne rollte.

Das alles ist so passiert, das alles hab ich jetzt kapiert. Und wie schade es doch ist, dass Du abends nicht mehr bei mir bist.

Trage mich im Herzen, so lange Du noch kannst, denn es ist der letzte Ort bei Dir, an dem ich in Frieden leben kann.
Und bitte gib mir nur Dein Wort, geh nicht einfach fort.
Bleibe wo Du bist, so wie Du mich im Herzen trägst und ich werde dafür kämpfen, dass ich Dich nicht vergessen muss.

Ich will nicht Deine Liebe, ich will nur Dein Wort.

Jacob Seywald XIII

Informationen zum Gedicht: Ich will nur dein Wort《123》

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01.06.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Jacob Seywald) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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