Lyrische Betrachtungen

Ein Gedicht von Horst Reiner Menzel
Das Versmaß, nicht mehr aktuell,
War einmal - heut wird nur schnell,
Ein Gedankensplitter aufgespießt,
Der in eine PC-Wolke fließt.

Inmitten der Nacht,
Aufgewacht,
Verformung der Sprache
Oft rätselhaft,
Erscheinen die Verse,
Erschweren Gedankenarbeit,
Definition verborgen bleibt,
Was man prädikativ schreibt.

Oft Realität oder Fantasie,
Hinter Nebeln verschwimmen,
Manche Hintergründe,
Berge erklimmen.
Dann wieder Klarheit,
Sie beweist Mut,
Ist das gut? Redefiguren,
Fallen wie Nadeln ins Licht,
Weil es ihnen oft nicht,
An Wahrheiten gebricht.

Sinngebärend, begehrenswert,
Interpunktion fehlt,
Eindrücke in Worte gesetzt,
Manchmal auch nur Geschwätz.
Oft bezaubernd, liebenswert,
Das ist es, was wirklich zählt.

Rei©Men 2017

Informationen zum Gedicht: Lyrische Betrachtungen

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13.03.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Horst Reiner Menzel) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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