Flaute

Ein Gedicht von Horst Reiner Menzel
Sanft wiegt uns die See in der Dünung,
stehende Luft, Schwüle, Flautenstimmung.
Graue Wände stehen, Dunst wallt über,
leise erklingen Seemannslieder.

Refrain Strophe : 1 2 3

Seeleut, Kameraden - singt euer Lied,
auf zu fernen Gestaden - was auch geschieht.
Schön sind die Fahrten - so soll es sein,
Stimmt an ein Lied - wir sind nicht allein.

Da, leiser Zug, dann frischer Wind,
Männer, setzt die Segel geschwind.
Das Schiff macht Fahrt wie von Fesseln befreit,
ist zu neuen Abenteuern bereit.

An die Leinen Jungs und Schoten dicht,
Kurs absetzen, jeder Mann tut seine Pflicht.
Besanschot an, Seeleut, netz't die Kehlen,
ein Schluck für Rasmus darf nicht fehlen.

Befreites Atmen, Wellenrauschen, Wind im Gesicht,
die Weite der See, Feeling, wie ein Göttergedicht.
Bis an die Kimm, herrlicher Rundumblick,
welch ein herrliches, hehres Seemannsglück.

Schluss-Refrain:

Seeleut - Kameraden - singt euer Lied,
Zu fernen Gestaden - was auch geschieht.
Schön warn die Fahrten - so soll es sein,
Stimmt an ein Lied - jetzt gehts wieder heim.
Stimmt an ein Lied - jetzt gehts endlich heim.

Rei©Men

Informationen zum Gedicht: Flaute

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19.01.2015
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Horst Reiner Menzel) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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