Wenn der Sommer geht

Ein Gedicht von Helga
Die fleiß`gen Schwalbenpaare
sind längst schon fortgezogen,
und auf den Stoppelfeldern
die Kinder mit den Drachen toben.

Obwohl der Himmel wolkenlos,
weht merklich schon ein kühler Wind,
wie schön war doch die Sommerzeit.
weil wir doch Sonnenkinder sind.

Manch Blatt färbt sich am Baume,
in Rot, Orange und Gelb,
das reife Obst wird jetzt geerntet,
und jede Rose langsam welk.

Auf dem See ziehn sanfte Wellen,
laden kaum zum Baden ein,
kleine Blasen steigen auf,
vielleicht sinds Fischlein klein.

Schon spürt man des Sommers Ende,
denkt zurück an frohe Zeit,
die Wende kommt, man ahnt es schon,
der Herbst ist nicht mehr weit.

Informationen zum Gedicht: Wenn der Sommer geht

28.09.2026
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