Nächtlicher Park
Im nahen Park, die alten Bäume,
umhüllt von Dunkelheit der Nacht,
sie ragen stumm mit düstren Wipfeln
in ihrer ernsten, stillen Pracht.
Verstummt in tiefem Schlummer liegt
das Treiben nah und fern,
die Wege, Pfade ganz versunken,
am Himmel leuchtet heut kein Stern.
Du Nacht, du schlichst dich lautlos ein,
als wärst auch du voll Müdigkeit,
wie jemand auf der letzten Reise,
der ganz vom Leben sanft befreit.
Doch drüben an dem Zaune blühen,
noch Rosen still im Mondenschein,
sie wollen ihren Duft versprühen,
als letzter Hauch des Lebens sein.