Guten Morgen, Nebelwelt
Die ersten dunklen Tage nah`n,
sie rücken unaufhaltsam an,
November Morgen, kühl und rein,
die Stille hüllt mich sanft schon ein.
Egal zu welcher Stunde,
dreh ich täglich meine Runde,
ich liebe es, allein zu sein,
bei Regen und bei Sonnenschein.
Ich tauche ein in Nebelschwaden,
sie laden ein zum „Nebelbaden“,
nur schemenhaft seh ich den Wald -
der Ruf des Käuzchens widerhallt.
Versperrt ist mir so manche Sicht,
das Grau verschluckt das helle Licht,
nur ein Falke fliegt hinaus -
ob er wohl findet eine Maus?
Überall nur weiße Schleier,
über Felder, Wiesen, Weihern,
Sonnenstrahlen, matt und fahl,
schimmern durch das Nebeltal.