Die Stunde der Vergänglichkeit

Ein Gedicht von Helga
Und auf einmal war sie da,
die niemand vorher kommen sah,
hab ich die Türen nicht verschlossen,
dass sie sich nun im Raum ergossen?
Die Stunde der Vergänglichkeit
macht sich im Augenblick schon breit.

Aus dem Nichts ist sie gekommen,
hat ganz einfach Platz genommen,
sie hält das Schicksal in der Hand,
wie ein verlorenes Lebenspfand,
an dem das Dasein schmerzlich reibt,
bis nur Erinnerung uns noch bleibt.

Informationen zum Gedicht: Die Stunde der Vergänglichkeit

06.11.2026
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