Zu jung

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Zu jung

Wer bereits als Kind nur im Unglück kramt,
Der gelangt nur sehr schwer ins Gute Leben,
Weil sich das Dunkle in seine Seele gerammt,
Das macht gemütstot, hemmt eigenes Streben.

Zu jung gestorben sind auch all jene Geister,
Die annehmen, es gäbe automatischen Frühling,
Die sich selber nur sehen als allerbesten Meister
Und meinen, es genüge der goldene Fingerring.

Im Miteinander der Lebensführung zur Glückseligkeit
Gelangen eher die Bescheidenen in gelingendem Leben,
Denn sie kombinieren ihre Fürsorge mit Gelassenheit
Und bauen darauf, dass es ein seliges Ende wird geben.

©Hans Hartmut Karg
2026

*

Informationen zum Gedicht: Zu jung

12.09.2026
9 mal gelesen
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.