Zu den Wundertagen

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Zu den Wundertagen

Zu den Wundertagen Ende Mai,
Wenn viele meiner Mitbürger verreist,
Lässt es sich vor dem Café trefflich sitzen,
Denn viele Außenstühle bleiben unbesetzt.
Der Kaffeeduft weist mir den täglichen Weg
Zu Freuden, vorbei gehen Männer mit Witzen.

Dort wandeln auch wunderschöne Frauen,
Um ihren Wochenendeinkauf zu tätigen,
Straßen haben viel weniger Verkehr.
Es lohnt sich doch mehr zu schauen,
Keine Hektik kann mich hier nötigen:
Man bringt mir die volle Tasse her.

Wie gern sitze ich an diesem Ort,
Hole heraus Papier und Stift
In Erwartung neuer Inspiration,
Wo die Sonne mir fällt ins Wort,
So manches mein Gemüt trifft,
Beseelt, ergreift – Lebenslohn.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Zu den Wundertagen

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Mai
31.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.