Wie heilige ich eine Beziehung

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Wie heilige ich eine Beziehung?

Diese Frage liegt nicht im Trend der Zeit,
Um Liebe zur Vollkommenheit zu adeln
Und zur Beziehungsdauer zu gelangen,
Denn das setzt ja voraus, dass zwei bereit
Zur Offenheit, nicht zum Partnertadeln,
Sondern ganz da sind für Lustverlangen.

Aus dem Wunsch, sich täglich nah zu sein
Trotz Ferne, wächst jener Sehnsuchtstraum,
Weil ohne Du man nicht mehr sinnen kann:
Es klammert mit Glück sich an das Dasein,
Nimmt völlig ein den ganzen Seelenraum,
Verschmolzen sind jetzt Frau und Mann.

Unsere Beziehung gilt dann als geheiligt,
Wenn liebend miteinander wir umgehen,
Im Inneren das Feuer des Dus spüren,
Die Seele sich vollkommen beteiligt,
Wir auf das Glück des Andern sehen,
Wo Amor uns die Zügel darf führen.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Wie heilige ich eine Beziehung

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01.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.