Über Einflüsse

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Über Einflüsse

Dem einen wird die Luft zu dünn,
Der andere scheint nur zu schwitzen,
Noch einer hat nur sich im Sinn:
Er sucht sich ständig selbst zu schützen.

Dann reden sie von Stallgelegen,
Wo Seilschaften längstens im Rennen,
Wodurch sich manchmal Feinde regen,
Um Herrschaften gleich weg zu stemmen.

Die Welt ist doch ein Kindergarten –
Manch' Kaffeekränzchen hilft verbinden.
Man kann dabei auch kaum erwarten,
Dass alle sich zu Tode schinden.

Die Macht regiert im Hühnerhaus
Und weiß, wer oben auf der Leiter,
Wo alles lächelt, jetzt muss raus,
Damit die Medien kommen weiter.

Es gibt da keine letzten Fragen,
Die Welt dreht sich salopp im Kreise:
Wo Menschen sich so gut vertragen,
Bleibt sie gelassen, still und leise.


©Hans Hartmut Karg
2018

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Informationen zum Gedicht: Über Einflüsse

113 mal gelesen
14.09.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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