Sonne, mein Täubchen

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Sonne, mein Täubchen

©Hans Hartmut Karg
2017

Sonne, mein Täubchen, gibt uns die Kraft,
Mit der unser Stern unser Leben erschafft.
Sie überstrahlt immerzu diese ganze Welt,
Weckt Liebeshoffnung, die alleine zählt.

Die haben wir alle tief drinnen im Herzen,
Brauchen keine Raketen und Nebelkerzen,
Denn wo das Zentralgestirn leuchtend steht,
Die Nacht, das Grauende von uns geht.

Dann ist auch Zeit für die Zärtlichkeit,
Die sich befreit von Missgunst und Neid,
Sich nicht in die Ecke drängen lässt,
Wo der Unmut jede Nähe verlässt.

Sonne, mein Täubchen, umgarnt unsere Seelen,
Damit sie sich nicht aus der Nähe fortstehlen,
Denn alles ist nur kurz geschenkte Zeit –
Deshalb bleiben wir uns nah und liebesbereit.

*

Informationen zum Gedicht: Sonne, mein Täubchen

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05.02.2017
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