Sind wir nicht immer schon
Sind wir nicht immer schon
Sind wir nicht immer schon damit angetreten,
Nach einem freundlichen Gegenüber zu fahnden,
Indem wir das Vertraute und Bekannte herunterbeten
Und eben nicht immerzu jeden Fauxpas ahnden?
In den menschlichen Genen lebt die Gesellung,
Die will ich mir auch von niemandem nehmen lassen.
Ich brauche überhaupt keinen Kamm in Schwellung,
Sanft will im Gespräch ich mein Gegenüber erfassen.
Gedanken und unser Gemüt müssen frei bleiben,
Soweit wir denkend sind – und freiheitspflichtig,
Wollen uns das faire Du auf die Fahnen schreiben,
Denn Menschenwürde scheint uns allzeit richtig.
©Hans Hartmut Karg
2026
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