Primelzeit

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Primelzeit

Da steht sie niedrig, unsere Primel,
leuchtet tiefblau
und trägt am Morgen
schon Sonne mit,
grüßt hoch ins Blau,
das uns jetzt mindert manche Sorgen.

Wie könnt' der Tag
mir besser taugen
im Lenz, wenn vieles blüht und grünt,
wenn aufnehmend die alten Augen
erschauen, was nun weltversühnt?

Die Primel strahlt
mit blauer Farbe
in ihrem schönsten Jahreskleid,
erweckt mich,
damit ich nicht darbe
und nimmt so aller Nächte Leid.


©Hans Hartmut Karg
2019

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Informationen zum Gedicht: Primelzeit

45 mal gelesen
18.04.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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