Oktobertage

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Oktobertage

©Hans Hartmut Karg
2017

Die Nebel streuen das frühe Licht
Und Schwaden wabern über Wiesen.
Ja, sie verschleiern jede Sicht,
Sie zaubern wolkenwilde Riesen.

Sanft geht nun an der Sonnentag,
Oktober legt sich über Fluren:
Die Erde braun, wie Herbst es mag
Und langsam folgen weiße Spuren.

Flach kommen nun daher gezogen
Die Strahlen, die noch tageshell.
Sie sind den Erntern sehr gewogen,
Die fleißig lesen, gut und schnell.

Denn kühl blassende Herbstesnächte
Schwächen schon längst der Sonne Kraft.
Schon greifen wieder kühle Mächte
Ins Laub, das erste Buntheit schafft.

*

Informationen zum Gedicht: Oktobertage

132 mal gelesen
19.10.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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