Müßiggänger

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Müßiggänger

Was wäre der Mensch ohne Bequemlichkeit?
Nur eine Schönheit in eigenem Spiegel?
Wie käme er jemals zu größerer Freiheit,
Schmelze er nur ständig Blei im Tiegel?

Da muss man sich an Müßiggang gewöhnen,
Damit man sich etwas mehr Freiheit wähle:
Das Gemüt darf sich mit Lächeln versöhnen,
Wo es sich ein wenig aus der Gegenwart stehle.

So lob‘ ich mir denn jenen Müßiggänger,
Der damit keinerlei Umwelt verschmutzt,
Stattdessen hinschaut zum Laubsänger,
Hört, wie der mit Gesang die Seele nutzt.

©Hans Hartmut Karg
2026

*

Informationen zum Gedicht: Müßiggänger

12 mal gelesen
20.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige