Mittagsschlaf

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Mittagsschlaf

Mein Körper braucht ihn, mein Gemüt will ihn,
Augenpflege lechzt, der Geist verlangt nach ihm.
Natürlich schwände mir dann der Lebenssinn,
Ohne Mittagsschlaf in den Nachmittag zu zieh’n.

Nach dem Essen übermannt mich Müdigkeit,
Nur noch die große Tasse Grüntee getrunken,
Dann hingelegt für wohlfühlende Gesundheit
Und den Schlafgott zu mir herbeigewunken.

Sich dann getrost in Orpheus Arme legen,
Eine Stunde der Wirklichkeit entfliehen,
Herz, Kreislauf, Augen dadurch pflegen,
Abstreifen aller Seele, aller Welten Mühen.

Kraftvoll kann zweiter Tagesteil beginnen,
Weil zur Siesta man sich frei bekennt,
Vielleicht auch noch ein wenig minnen,
Wo man das seinen Glückstag nennt.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Mittagsschlaf

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01.06.2026
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