Halb ins Bewusstlose

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Halb ins Bewusstlose

Halb ins Bewusstlose fallen,
Hinab in völlige Bodenlosigkeit,
Das bleibt Liebenden ein Verlangen:
Nichts sehen, nichts riechen, kein Schallen,
Wenn total vereint daliegt die Zweisamkeit
Und man um nichts mehr muss bangen.

Den Liebenden ist die Liebe der kleine Tod,
Geschuldet dem Herzen und ihren Gelüsten,
Immerzu der Wiederholung nachsehnend.
Für sie gibt es niemals ein echtes Verbot,
Wenn tastend die Hand sucht nach Brüsten,
Ganz an den singenden Cupido anlehnend.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Halb ins Bewusstlose

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07.09.2026
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