Fremdsein

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Fremdsein

©Hans Hartmut Karg
2017

Geworfen in die weite Welt,
Geboren im späten Oktober,
Von Mutter und Vater bestellt,
Wo alle Liebe im Heuschober.

So haben denn erlebt die Vielen
Aufbau und Nähe mit Beachtung.
Sie können sich recht sicher fühlen
Mit eigener und Fremdbetrachtung.

Doch leben kann auf Dauer nicht,
Wer totgeliebt und heiß verbogen,
Denn atmen kann nur ein Gesicht
Das nicht vom Fremdsein angelogen.

*

Informationen zum Gedicht: Fremdsein

164 mal gelesen
26.11.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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