Die Nacht im Tag

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Die Nacht im Tag

Treibt den Tag
Mondlicht weiter,
wenn es mag,
dass stets breiter
der Tag gleiten soll,
wird es schwer,
Nacht zu enden,
wenn ein Heer
mit den Händen
raumgreifen soll.

Wo über Nacht
Träume zubeißen,
weil – unerwacht –
sie Planungen einreißen,
die den Tag umfassen,
wo manche Fiktionen
mit Auswüchsen sprießen,
und deshalb Visionen
sich als Geistreich ergießen,
werden sie nichts verlassen.


©Hans Hartmut Karg
2019

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Informationen zum Gedicht: Die Nacht im Tag

37 mal gelesen
21.05.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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