Die Angst vor der Liebe

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Die Angst vor der Liebe

Mit einem Lover bleibt ein Frauenleben leicht:
Er kommt, wenn er darf, und geht, wenn es reicht.
Dazu gibt es dann auch nicht viel Aufhebens,
Denn unverbindlich bleibt die Lust des Lebens.

Doch mit einem reifen Mann sich verbinden,
Der weiß, wie und wo zwei Seelen sich finden?
Vielleicht kennt er gar noch all meine Zonen,
In denen die feinen Liebesgeister wohnen…?

Das könnte mich verrücktmachen,
Ich käme von ihm nicht mehr los,
Könnte ohne ihn nicht mehr aufwachen,
Weil mein Sehnen dann übergroß.

Er käme mir nicht mehr aus dem Sinn
Und immerzu strebte ich zu ihm hin,
Wäre am Ende ganz von ihm gefangen,
Spürte nur noch heißes Verlangen.

Will ich mir das antun, meine Freiheit aufgeben,
Nicht mehr Herrin meiner Sinne, sondern daneben?
Darf ich mein Herz zu dieser Liebe schärfen
Und mich völlig in seine Arme werfen?

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Die Angst vor der Liebe

8 mal gelesen
18.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.