Der Gartenwirth

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Der Gartenwirth

©Hans Hartmut Karg
2018

Er hat in diesen dreißig Jahren
Den Garten zum Juwel gemacht,
War meist bei Wetter und Gefahren
Aushäusig, wo die Sonne lacht'.

Dort wurde alles neu gestaltet,
Die Beete, Wege, viele Bäume.
Und dass das nicht nur gut verwaltet,
Bepflanzte er die leeren Räume.

Mit seiner Frau war er viel draußen,
Bei Sonne – auch bei Wind und Regen.
Nun können sie vergnüglich hausen,
Genießen ihren Gartensegen.

Motorräder mussten dann her,
Dafür schuf man die Unterstellen,
Genoss die Ausfahrten gar sehr,
Fuhr gerne auch im Tageshellen.

Dann bauten sie im großen Garten
Manch Hüttchen für das viele Holz.
Der Ofen musst' nicht lange warten:
Sie schürten ein, sie wurden stolz!

Nun kommen immer viele Leute
In ihre große Gartenwelt.
Zu deren übergroßer Freude
Entstand ein Haus mit wenig Geld.

Zum Grillen konnte man nun kommen,
Zum Übernachten und zum Spiel.
Sie haben gar nicht zugenommen:
Gesundheit blieb ihr Lebensziel!

Im Machen kann das Glück sich einen,
Immerfort zum Schöpfer werden.
Selbst wo andre das gar nicht meinen,
Lindert der Garten die Beschwerden.

*

Informationen zum Gedicht: Der Gartenwirth

29 mal gelesen
04.04.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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