Bange Sachlage

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Bange Sachlage

Wird aus der Ferne das Feuer am Lodern erhalten,
Weil nur die Eitelkeit ihr das ständig befliehlt,
Sie ihre Kontakte wird deshalb so gestalten,
Dass sie ihren weiblichen Machtwillen stillt?

Die Männerwelt ein wenig an der Nase herumführen,
Dieses humorige Einlassen möchte sie schon haben,
Um ihre jugendliche Überlegenheit so zu spüren,
Denn das bleibt eines ihrer mächtigsten Gaben.

Dann aber war sie doch wieder einmal enttäuscht,
Als ein junger Mann ihr den Spieß umdrehte,
In dessen Bravheit und Loyalität sie sich getäuscht,
Als er sich sang- und klanglos von ihr wegdrehte.

Ja, nicht einmal jeder Mann will veralbert werden,
Er will, dass man seine Gefühle respektiert:
Männer wollen spüren, dass sie die Begehrten
Und dass man sie im Netz nicht vorführt.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Bange Sachlage

24.09.2026
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