Ach weißt Du
Ach weißt Du
Ach weißt Du, lieber Freund,
Immer wird es Menschen geben,
Die wachsen über sich hinaus,
Da ihr Geist so herrlich streunt,
Hinausträgt über alles Streben:
Diese Welt ist ihr Spielhaus.
Zwar mögen immer Kritikaster
Das Überfliegen hart verdammen,
Zuwendung dem Geist nicht gönnen.
Die Augen sehen Geldscheine, Zaster,
Weil sie zu gutem Wert nicht kamen,
Sich ihre Gier nicht abgewöhnen.
Du weißt ja schon, ich liebe Dich,
Weil sinnend Du in dieser Welt
Und ich des Geistes Größe achte:
Der Denkende entäußert sich,
Bleibt sittsam darauf eingestellt,
Dass er nach neuen Dingen trachte.
©Hans Hartmut Karg
2026
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