Helden der Zeit...

Ein Gedicht von Franz Jarek
Helden der Zeit...

Heute stell ich mir die Frage,
wie haben wir das Überlebt?

Fußball auf der Straße.
Radfahren ohne Helm.
Handys gab es keine.
Ab und zu eine geklebt.
Ohne Polizei und Gerichte,
kam man damals aus.

Flog man auf die Schnauze,
suchte man die Schuld nicht bei anderen,
Pflaster drauf und weiter geht’s.

Wasser trank man aus dem Hahn,
keiner ist erkrankt daran.

Ohne Handy ohne Navi,
ohne Sakrotan.
Wie konnten wir so-was Überleben.
Spielten noch im Hof Cowboy und Indianer,
statt im Zimmer mit dem PC.

Ich glaube wir waren Helden.
Jeder für sich war ein tolles Kind.

Es gab kein großes heulen,
wenn man was gleich nicht bekam.

Heute ist es anders,
Oft ist es auch nicht gerecht,
zeigen Kinder Eltern an,
wenn es nicht nach ihrem Willen geht.
Heute ist eine andere Zeit.
Tauschen,
noch mal Jung sein möchte ich nicht.
Ich bleibe lieber wie ich bin.
Heute ist mir alles zu Steril.

Früher waren wir Blumenkinder,
banden Blumen uns ins Haar,
hatten unsere Demolieder.
Alles gab es nicht,
das Geld war dafür auch nicht da.

Lasst uns noch. auch wenn schon alt,
den alten Schrei erklingen,
JERONIMO DER ELVIS LEBT.
f.j.01.01.2019

Informationen zum Gedicht: Helden der Zeit...

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01.01.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Franz Jarek) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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