Weiße Nacht

Ein Gedicht von Farbensucher
Sich ausbreiten wie eine Landschaft,
damit das Innre Fläche hat
und Raum, sich zu entfalten, und Kraft
zu treiben, wie ein loses Blatt,

um dann zu schlummern ins Vergessen,
zu lösen es aus meinem Blick.
Ich weiß: was ich jemals besessen,
kommt irgendwann zu mir zurück

aus dem Zauber einer weißen Nacht,
die den Horizont in Schlaf versenkt,
den ein lichter Engel überwacht
beim Übergang in die andre Welt.

Informationen zum Gedicht: Weiße Nacht

27 mal gelesen
04.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Farbensucher) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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