Morgenspaziergang

Ein Gedicht von Doris Grevesmühl
Nach einer erholsamen langen Nacht,
bin ich, ausgeschlafen, sehr früh erwacht.
Ganz langsam beginnt es zu tagen.
Die Morgensonne scheint mich zu fragen:

Willst du heute nicht früher aufstehen
und jetzt schon einmal spazieren gehen ?
Ich folge der Sonnenstrahlen Bitte,
ruf meinen Hund und lenke meine Schritte

mit ihm an der Leine bis hin zum See,
wo auf der Wiese er Gänse erspäht.
Die Nase in ihre Richtung gereckt,
hat sein Bellen die Gänse aufgeschreckt.

Noch bleiben sie alle aber sitzen,
es scheint so, als würden sie wissen,
dass der Hund ist an einer Leine dran
und ihnen deshalb nichts anhaben kann.

Ihr Duft hat wohl auch einen Fuchs verführt,
der vorsichtig über die Wiese schnürt.
Doch bevor er eine kann besiegen,
sieht man die Schar in den Himmel fliegen.

Mein Hund möchte dem Fuchs gern hinterher,
weil ich ihn festhalte, fällt ihm das schwer.
Am Rande der Wiese Rehe äsen,
die sichernd nach allen Seiten spähen.

Die soll mein Hund auf keinen Fall stören,
drehe deshalb um, um heimzukehren.
Zu Hause angekommen, sag` ich Dank
dem wunderschönen Sonnenaufgang.

Informationen zum Gedicht: Morgenspaziergang

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17.12.2018
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Doris Grevesmühl) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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