Das Burgtal

Ein Gedicht von Doris Grevesmühl
Nach einer ziemlich langen Zeit
zieht es mich mal ins Burgtal heut.
Schon von weitem kann ich sehen`,
Bäume, die vorm Eingang stehn.

und ich denke nun so bei mir,
dass diese bilden ein Spalier,
zu grüßen, die hineingehen,
um sich das Tal anzusehen,

das immer ist angenehm kühl,
auch wenn der Tag ist mal recht schwül.
Hier erscheint einem stets abgestellt
der ganze Lärm der Außenwelt.

Auf seinem Grunde ein Bächlein,
eilt schnell über Stock und Stein,
sein Wasser ist so klar und rein,
es lädt mich zum Verweilen ein.

Mücken tanzen im Sonnenschein
die mir wie Elfen erscheinen.
Dieses Tal ist einmalig schön,
ganz märchenhaft anzusehen.

Wenn plötzlich eine Fee käme,
und mich bei den Händen nähme,
um mich nach Wünschen zu fragen,
würde ich ihr sofort sagen,

dass nur den einen ich habe,
und der gilt für alle Tage :
Alle Menschen abzuwehren,
die Landschaft wollen zerstören.

Informationen zum Gedicht: Das Burgtal

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14.05.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Doris Grevesmühl) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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