Stilles Glück

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Ein leiser Hauch im Morgenschein,
zieht sacht durch Herz und offnes Land.
Er flüstert: „Du bist nicht allein“
und wärmt die kalte, müde Hand.

Es tanzt im Licht auf Blatt und Stein,
wie Tau, der still im Grase ruht
und webt aus Grau und Alltagspein,
ein Kleid aus Zuversicht und Mut.

Man sucht es fern im Sternenschein,
doch wohnt es nah im Augenblick,
tritt unverhofft ins Herz hinein
und schenkt uns lächelnd stilles Glück.

So leg die Last des Zweifels nieder
und öffne dich dem stillen Licht.
Es kehrt in dir als Hoffnung wieder
und trägt dich, wenn der Atem bricht.

© Claudia Behrndt
05.03.2026

Informationen zum Gedicht: Stilles Glück

26 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
05.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.