Die Zeit, die du schenkst

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Die Tugend, selbstlos stets zu geben,
trägt nicht ein jeder tief in sich.
Denn viele gehen achtlos durchs Leben,
doch du lebst anders, klar um dich.

Was du verschenkst, kauft man nicht ein,
es ist nichts, was man greifen kann.
Es sind die Stunden, klar und rein,
wie Zeit, die nur das Herz ersann.

Mit keiner Uhr lässts sich bemessen,
was Zeit bei dir an Tiefe bringt.
Man bleibt bei dir, vergisst das Messen,
weil Augenblick und Nähe klingt.

Man hört so oft: „Ich habe keine Zeit“,
ein Satz, der viel zu schnell entglitt.
Doch du bist da, still und stets bereit,
weil dir das Wohl der andren gilt.

Und das macht dich besonders wert:
Du gibst, ohne je etwas zu verlangen.
Du schenkst die Wärme, die bekehrt
und hältst damit die Herzen gefangen.

© Claudia Behrndt
15.03.2026

Informationen zum Gedicht: Die Zeit, die du schenkst

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17.03.2026
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