**Der Herbst und seine Späße**

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Der Herbst und seine Späße

Die Blätter wirbeln kreuz und quer
der Wind hat Spaß - und ich noch mehr.
Ein Drachen tanzt am Himmel rum,
die Kinder jubelt laut und krumm.

Der Hund springt bellend hinterher,
doch fängt am Ende nur ´nen Speer,
aus trockenen Ästen, die da fliegen -
man kann den Herbst nicht widersiegen.

Die Kürbisse, sie grinsen breit,
ihr Lächeln wirkt wie Schadenfreud´.
Die Vogelschar probt ihr Konzert,
doch irgendwie klingt es verkehrt.
Man merkt: Auch sie vom Wind verweht
probieren das, was eben geht.

Ein Nussbaum wirft mit Munition
und trifft mich prompt - ich ahn´ es schon.
Der Herbst hat heut beschlossen, klar:
Er macht Randale, wunderbar!

Doch mitten in dem ganzen Treiben,
will ich am liebsten ewig bleiben.
Denn wenn das Jahr verrückt sich dreht,
ist´s Herbst, der bunt und lustig weht.

© Claudia Behrndt
05.11.2025

Informationen zum Gedicht: **Der Herbst und seine Späße**

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27.11.2025
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