Feuertanz

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Wie feine Seide, im Wind gewiegt,
ein rotes Tuch still im Felde liegt.
Die Sonne brennt, der Mittag glüht,
doch eine Pflanze prachtvoll blüht.

Ist ein Tupfer oft im gold’nen Korn,
ganz ohne Stachel, ganz ohne Dorn.
Der Klatschmohn tanzt im Sonnenlicht,
bis der Tag sanft alle die Farben bricht.

Ein Sommertraum, so zart und wild,
malt uns ein leuchtend rotes Bild.
Er nickt uns zu im sanften Schwung
und hält Erinnerungen ewig jung.




© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Feuertanz

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30.06.2026
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