WENN. WEIL.

Ein Gedicht von Anouk Ferez
WENN Funkenreigen aus den Leibern roter Feuer
-als Ausgeburt der Lebenspflicht ins Schwarz entlassen-
lichtwirrend Schatten fressend am Gemäuer
den Sinn entfachen, uns im Geist erfassen,
um kernzuschmelzen, um uns f r e i zu lassen ...

WEIL …die Sekunden, wo mein Blick dich endlos maß,
indes dein Wünschen so wie deine Lippen bebte,
ein Sehnen in mir säte, was die Pflicht vergaß,
mein Streben stumm mit einem Traum durchwebte.

Ist dieser Pol, an dem sich beide Enden in der Einheit finden,
ein Inselreich im weiten Meer des „könnte“, „sollte“, „würde“ ?
„ENTRINN“, sagt dir mein Drang „ IM FLUSS DES SEINS DER BÜRDE
DES ‚und-was-dann?‘ – DER SINN DES LEBENS IST DAS SCHWINDEN.“



Anouk Ferez,
im Juni 2021

Informationen zum Gedicht: WENN. WEIL.

28 mal gelesen
11.06.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Anouk Ferez) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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