eva und adam

Ein Gedicht von Angelika Zädow
paradieslicht tanzt zwischen den zweigen
lockt den blick über die grenze
ach, verbotene sehnsucht

schlangenbiss küsst schlafende neugier wach
schon liegt die frucht in beiden händen
süß schmeckt das wissen herb die erkenntnis

scham wendet die augen weg
böses erwachen nichts gutes mehr
bedecken bedecken was geschah

ich nicht du nein sie
das paradies vorbei
die sehnsucht bleibt

Informationen zum Gedicht: eva und adam

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14.09.2019
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