Am Meer
Ein Gedicht von
Angelika Zädow
Schatten
wandern unruhig
über müden Tage
Schmerzvernebelt
versinkt das Heute
in einem Himmel
ohne Farben
und verschluckt
das Flehen
stummer Schreie
Im Seufzen des Meeres
ganz leis' nur
von Ferne
atmet die Seele
in kühlem Wind
leichte Hoffnung