Am Meer

Ein Gedicht von Angelika Zädow
Schatten
wandern unruhig
über müden Tage

Schmerzvernebelt
versinkt das Heute
in einem Himmel
ohne Farben

und verschluckt
das Flehen
stummer Schreie

Im Seufzen des Meeres
ganz leis' nur
von Ferne
atmet die Seele
in kühlem Wind

leichte Hoffnung

Informationen zum Gedicht: Am Meer

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20.08.2026
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