Sommerwind

Ein Gedicht von Andreas Hanschke
Wohin gehen die Gedanken,
welche mir abwegig sind?
Ah, sie lösen sich in Luft auf,
so wie Rauch im Sommerwind.

Ich kann ihnen gar nicht folgen
und auf einmal sind sie fort,
hier zurück bleibt nur das Wissen,
dass sie war'n an jenem Ort.

Vielleicht waren die Gedanken,
voll von Hass, bös' und gemein,
möglich ist, auch voller Liebe,
doch es fällt mir nicht mehr ein.

Angenomm' es war die Lösung,
war ein Durchbruch fürs System,
da 's mir leider nicht mehr einfällt,
bleibt bestehen, das Problem.

Also sitz ich hier und denke
und ich grübel angestrengt,
wodurch sich dann ein Gedanke,
in die wahre Richtung lenkt.

Ja was wär denn, wenn mir einfach,
die Gedanken sind jetzt schnurz,
kann doch sein, dass ich mich irre
und es war nur'n Sommerfurz.

Informationen zum Gedicht: Sommerwind

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07.10.2020
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