Eine Welt

Ein Gedicht von Andreas Hanschke
Ein Ort, ein Wunsch, ein Scharlatan,
voll Risiko, wer auf ihr reist,
als Schatten der Vergangenheit,
von schwacher Hand und schwachem Geist.
Sieh hin, hör zu, bemerke es,
wie emsig ruhlos um uns wirbt,
Die welch unser zu Hause war,
laut überhört, als leis sie stirbt.
Ein Ort, ein Wunsch, wie still es ist,
schon beinah schön und elegant,
ein letzer Funke, doch dann bleibt,
die Welt zurück und ausgebrannt.

Informationen zum Gedicht: Eine Welt

55 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
16.12.2020
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige