Kommentare zum Gedicht von "Allein durch den Regen"

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2. Eintrag von Käti Micka 15.05.2026 um 07:12

Liebe Lisa...
Deine Gedichte sagen Viel aus, aber warum kann man sich nicht mal was von der Seele schreiben.Eine gewisse Erleichterung gibt es schon.
Mache Dir nicht zuviel Gedanken..Das Alter hat seine Tücken ..Augen zu und durch..
LG Käti
Dein Kommentar:
Hallo, liebe Käti,
danke für die lieben Worte.
Wie schon unten die Antwort für Farbensucher, die Wände , nein, die Wand im Kopf, die Schwelle da oben haben mich um alles Selbstwertgefühl gebracht und ich stelle in Bezug auf mich alles in Frage. Nichts weltbewegendes, ich leide nicht darunter, aber ich habe gelernt, darüber mal zu sprechen. Die Psychotherapeuten eben!!
Meine "Fenstergedichte" kommen mir wie der Blick in die Waschmaschine vor. Du schmeißt immer dieselbe Wäsche hinein und dann siehst du zu, wie die Stücke immer anders durcheinander gewirbelt werden. Der Regen, die Wolken, die Blumen, der Zweifel usw.
Naja, kein einziger Dichter spricht eine eigene Sprache, alle nur die Worte, die die meisten von uns abertausend mal benutzt haben, nur jeder versucht eben, diese Worte nach eigenem Gutdünken zu sortieren. Der eine besser, der andere so gut er es eben kann. Und ich bin die ewig zweifelnde. Wie gesagt, ich leide nicht darunter, ich denke wohl nur zu viel nach
Liebe Grüße von Lisa
1. Eintrag von Gast 14.05.2026 um 19:43

...Das Unterbewusstsein ist eben die Substanz...Die Stimmung: Zuckerguss oder Salz..Und der Blick aus dem Fenster und dein Alleinsein: damit bleibst du schon durch deine poesievollen Gedichte nicht so ganz allein - andere Blicke sehen mit.

Farbensucher
Dein Kommentar:
Liebe Farbensucherin,
manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Wände mich umarmen und mich trösten und schützen, als wollten sie sagen, du hast von denen und dem da draußen genug gehabt. Dann ist es wieder, als würden sie mich in die Enge treiben und ich habe nur noch den sehnsuchtsvollen Blick aus dem Fenster übrig.
Gestern war das ein einmaliges Gefühl, das Haus da zu zu sehen, wie es statisch den Raum einnimmt und ich bewege mich, sehe es von außen und habe den Eindruck, als ob es selbst sehnsüchtig nach mir ausblicken würde.
Die poetische Ader war mal anders gefordert, als durch den Blick aus dem Fenster. Meine Gedichte der letzten zwei Jahre, seit ich hier wohne, nenne ich hämisch "Fenstergedichte", weil sie eben nur von dem Gefühl des Fensterblicks aus der ersten Etage in die Baumkronen heraus entstanden sind: Bäume, Wolken, Regen, Sonne usw.
Danke für deine erbauenden Worte. Sei lieb gegrüßt von Lisa