Profil von Petra Friedel

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Anzahl Gedichte: 4
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Titel
4 Was der Wind flüstert 16.07.18
Vorschautext:
Ich bin zuhause, wo die Wellen träumen,
sich Licht in abertausend Funken bricht.
Am blauen See, wo aus uralten Bäumen
ein kühler Hauch mir vom Vergang'nen spricht.

Du findest mich im sanften Waldesrauschen,
wo es nach Moos und Tannennadeln riecht
und Rehe in die Mittagsstille lauschen.
Es auf der Lichtung summt, durch Gräser kriecht.

Such mich auf sonnenwarmen Abendwiesen,
an Tagen, die verführen zum Genießen,
...
3 Verzeih! 16.07.18
Vorschautext:
Es wird sich am Tag dir nicht zeigen,
dies' in sich gekehrte Vibrieren,
weil nächtliche Geister dann schweigen
und niemals im Licht existieren.

Sie werden sich tags nicht erklären,
die Schatten, die brennend verlangen;
die Sehnsucht im Dunkel gebären.
Sie lassen am Tag sich nicht fangen.

Nur Nachts, wenn die Bilder verblassen,
wenn Träume sich anfassen lassen
...
2 Was Omi erzählte 16.07.18
Vorschautext:
Was ist denn das? Du liebe Güte,
was steckt da in der Märchentüte?

Dornröschen schläft den Schönheitsschlaf,
weil einst sie eine Hexe traf;
Schneewittchen träumt von einem Kuss,
weil der sie ja erlösen muss;
dann heult noch eins am Brunnenrand,
weils seine Murmel nicht mehr fand;
von einem Turme hört man‘s plärren,
es tut ihr was am Haare zerren-
und schließlich schreits: „ Jawoll, verderb'se!
...
1 Wegbegleiter 16.07.18
Vorschautext:
Ihr Wegbegleiter früher Tage,
was ihr im Geist mir mitgegeben,
was ich von euch nun in mir trage,
bestimmt und weitet mir das Leben.

Ob ernst, ob heiter, ohne Frage:
ihr wart mir Halt im Vorwärtsstreben,
nur dadurch bin ich in der Lage,
geschenktes Glück auch abzugeben.

Und ich verneige mich. Im Wissen,
daß Menschen Wege gehen müssen,
...
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