Profil von M. Rächter

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Anzahl Gedichte: 6
Anzahl Kommentare: 4
Gedichte gelesen: 380 mal
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Titel
6 O Strafe! 30.06.21
Vorschautext:
Du warst verschwunden, jetzt bist du eingekehrt
in unsre Anstalt, jeder bös Bub erfährt
erst Angst durch Pein schon nachts im Schlafe,
Zucht, Disziplin nur durch dich, O Strafe!

Du liebest Häschen, dich will ich reifen sehn
im schönen Keller, mittels der Rute fein,
die zischend Anstand lehrt den Büblein,
mich darauf "Lass uns flanieren" anflehn.

Ich lieb dich Strafe! Menschen verehren dich,
du stimmst uns glücklich, güldene Kunst, die mich
...
5 Sankt Oculum 07.06.21
Vorschautext:
Im trüb umstrahlten Morgenlicht,
wenn alles ruht, nur einer nicht:
St. Oculum, der Knaben fängt
und allen Eltern Ruten schenkt.


Sein stolzes Ross mit busch’gem Schweif,
das grau umhüllt mit Nebelreif,
treibt er mit schnellem Stock voran
seitdem das Dämmerlicht begann.


...
4 Erwachen 22.05.21
Vorschautext:
Alter schöner Keller,

Ort für lieblich Lieder!
Ach! Mein Herz wird heller,
züchtig, brav und bieder.


Doktorgelbe Sonne!
Freude, güldne Strahlen.
Welch arkadisch Wonne
sind uns Kellerqualen!

...
3 Terzinen über Hiebe 15.05.21
Vorschautext:
Ein Schatten über’m Land.
Die Unzucht – scheingewollt –
verschafft sich festen Stand.


Die Jugend, überrollt
von schlechtem Vorbild heut‘,
längst rebellieren sollt‘.


Und allen alten Leut‘,
für ihre Weisheit danken,
...
2 Der Krampus 11.05.21
Vorschautext:
Kettengerassel erklingt durch die Nacht,
Krampus hat alle mit Ruten bedacht.
Knaben erzittern vor seiner Gestalt,
straft er sie doch mit der rohen Gewalt.

Birkengehölz ist elastisch, robust.
Sünder, die nimmt er sich damit zur Brust. Bäche von Tränen entsprießen der Quell´, kommt er vorbei mit dem Stock auf die Schnell´

Krampus hat einem den Sack reserviert,
war man im Jahr widersetzlich und keck.
Schnell wird man dann ins Gebirg´ deportiert,
dort ist befindlich des Krampus Versteck.
...
1 Züchtiger Spaziergang 07.05.21
Vorschautext:
Wie Strafen blühen Veilchen in den Gärten,
die Gerte summt, wie Äolus, ein Lied,
von Knaben, die nach harten Hieben plärrten,
denn Veilchen blühten blau auf jedem Glied.


Geweiht dem Gott der Schläge darf ich wandeln
auf frommer Flur, auf harter tapfrer Bahn.
Die Zucht zerfließt im Mund wie Milch und Mandeln
doch plötzlich wittre ich der Unzucht Wahn.


...
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