Profil von Josef Festing

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Anzahl Gedichte: 51
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Gedichte gelesen: 232.873 mal
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Titel
11 Das Eichörnchen
Vorschautext:
Ein harter Winter steht bevor,
das Eichhörnchen, nicht faul,
trägt lange Pinsel jetzt am Ohr
und Nüsse stets im Maul.

Als Vorrat gräbt das Tier nun ein
in's Erdreich Nuss um Nuss,
damit es später weder Pein
noch Hunger leiden muss.

So schlummert in der kalten Zeit
manch' Nuss in kühlem Grab,
...
10 Die Weihnachtsmaus
Vorschautext:
In einem alten Pappkarton,
im Keller an der Wand,
lebt nun seit einer Weile schon
ein Mäuschen unerkannt.
Wenngleich sein Nest umgeben ist
von Christbaumschmuck und Kugeln,
träumt es schon lang‘ in seiner Kist‘
von Schinkenspeck mit Nudeln.
Und wie die Maus lechzt voller Schmacht
im Weihnachtsschmuckkarton,
wird dieser geradewegs gebracht
hinauf in den Salon.
...
9 "Fleder-Mauser"
Vorschautext:
Ein Vogel hörte auf zu singen,
ließ seinen Ruf nicht mehr erklingen.
Er war gekommen in die Mauser
und seine Federn wurden krauser,
zuletzt verlor er sie dann ganz,
am Kopf, am Bauch und auch am Schwanz.
Ihm fielen alle Federn aus,
sah aus wie eine Fledermaus.
Er senkte tief sein kahles Haupt,
war seiner Schönheit nun beraubt.
So wurde aus dem einst'gen Sänger
ein „Mit-dem-Kopf-nach-unten-Hänger“.
...
8 Der Ohrenkneifer
Vorschautext:
Ein Ohrenkneifer, braun und glatt,
saß auf einem Lilienblatt.
Es dämmerte, die Luft war klar,
der Lilie Duft so wunderbar.
Ein junger Mann, auf Freiersfüßen,
sah hoch beglückt die Blume sprießen.
Wie würd’ die Liebste ihn bedenken,
würd’ er ihr diese Lilie schenken?
So brach er sie im Liebeseifer
und sah nicht wie der Ohrenkneifer
geschwind im Blütenkelch verschwand,
worin er Schutz und Zuflucht fand.
...
7 Die Fledermaus
Vorschautext:
Im Sommer, wenn die Luft ist warm
und tanzend drin ein Mückenschwarm,
kommt aus dem Unterschlupf heraus
bei Dämmerung die Fledermaus.
Insekten sind ihr Leibgericht,
sie fängt sie gänzlich ohne Licht.
Im Dunkeln fühlt sie sich Zuhaus',
stößt flatternd hohe Töne aus.
Den hellen Schall vom Echolot
hört manche Mücke vor dem Tod.
Das Fledertier in jeder Nacht
so meistens fette Beute macht.
...
6 Die Zecke
Vorschautext:
Unter einer grünen Hecke
lauert hungrig eine Zecke.
Eine Katze schleicht vorbei.
im Maul ein kleines Vogelei.
Kaum ist das rohe Ei verschluckt,
schon ist die Zecke aufgehuckt.
Sie krabbelt hinter’s Katzenohr
und schiebt die Beißerchen hervor.
Mit einem Biss ist es geschafft
und schon fließt süß der rote Saft.
Die Zecke saugt sich rund und voll,
und find’ das ganze Leben toll.
...
5 Die Wühlmaus
Vorschautext:
Die Wühlmaus ist ein schlimmes Tier,
sie bringt nur Leid und Kummer mir.
Die Wurzel von der schönsten Pflanz’
haut sie sich in den dicken Wanst.
Sie kriecht durch ihre dunklen Röhren
und knabbert meine schönen Möhren.
Den Rasen macht sie mir kaputt
und schürt in mir die Gärtnerwut.
Ich denke stets: „Was mach’ ich bloß?
Wie werd’ ich dieses Vieh nur los?“
Mit Spaten und mit Gartenschlauch
hab ich’ s probiert, mit Fallen auch.
...
4 Rekordverdächtig
Vorschautext:
Es wollte eine junge Sau
im Sport sich mal beweisen,
und weil sie kräftig war gebaut
den Hammerwurf betreiben.
Sie übte nun tagaus, tagein,
mit Unermüdlichkeit,
doch flog der Hammer, wie gemein,
nicht 'mal zwei Meter weit.
Den Kopf ließ sie nun hängen,
ganz traurig war ihr Blick,
sie seufzte unter Tränen:
"Im Sport hab' ich kein Glück!"
...
3 Der Tannenbaum
Vorschautext:
Von Schnee bedeckt sah man ihn kaum
im tief verschneiten Wald,
den wunderschönen Tannenbaum,
die Luft war klirrend kalt.
Durch's Unterholz ein Mann nun schlich,
'ne Säge in der Hand,
er näherte dem Bäumchen sich,
schnitt ab es und verschwand.
Jedoch ließ er die Tanne da,
sie war ihm wohl zu klein,
die edle Schönheit er nicht sah,
wer könnt' ihm je verzeih'n?
...
2 Abschied
Vorschautext:
Die Augen sind geschlossen,
mein Herz, es schlägt nicht mehr,
manch’ Träne ist geflossen,
der Abschied fiel so schwer.
Doch meine Seele schwingt sich,
nun einer Lerche gleich,
gen Himmel frei und glücklich
bis in die Ewigkeit.
1 Frieden
Vorschautext:
Mein Weg ist nun zu Ende,
ich hab‘ das Ziel erreicht,
von steinigem Gelände
zu Ufern kühl und seicht.
Ich leg‘ mein Haupt nun nieder,
in Frieden ruh‘ ich sanft,
bald sehen wir uns wieder
und gehen Hand in Hand.
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