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| 23 | Ostern bei den Nonnen | |||
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Vorschautext: Juckt's die Nonnen in den Klostern, dann ist Ostern. Die Nonne sitzt im Kloster fest und sie sucht dort ihr Osternest. Sie kann nicht raus aus diesen Mauern, denn sie muss betend dort versauern. Sie darf nur Ja und Amen sagen und sie darf niemals sich beklagen. Sie ist vermählt mit unser'm Herrn, angeblich ist sie dies auch gern. Sie trägt wie wir so'n rundes Ding am Finger wie ein Ehering. ... |
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| 22 | Most und Nüsse | |||
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Vorschautext: Kaum, dass der Herbst nun Einzug hält, verändert sich die Farbenwelt. Die Blätter werden gelb und rot bevor der starke Herbstwind droht. Vorbei die saftig grünen Wiesen wo wunderschöne Blumen sprießen, und auch der letzte Sonnenbrand, der auf dem Rücken sich befand. Nun kommen all die angelernten Helfer, um das Obst zu ernten. ... |
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| 21 | Herbst, auch deine Zeit ist begrenzt | |||
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Vorschautext: Mein lieber Herbst, wie kommst du ungehemmt, verbreitest dich in bunten Farben, hast gegen den Sommer dich gestemmt und lässt ihn langsam darben. Wie passt das alles nur zusammen, bemalst die Blätter erst, und bläst sie gleichsam fort, lässt Regen peitschen, Flüsse braun verschlammen und überschwemmst so manchen Ort. Noch einmal tobst du durch die Stadt, dein Atem pfeift aus kalter Lunge, ... |
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| 20 | Der verzweifelte Osterhase (Vogelgrippe) | |||
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Vorschautext: In Panik lief der Osterhase mit klarem Ziel entlang der Straße. Er hörte schon den mords Krawall der Hennen dort im Hühnerstall. Die sollten ihm die Eier legen, jedoch die hatten was dagegen. Seit Tagen sind sie eingesperrt, was kräftig an den Nerven zerrt. „Kein Ei darf diesen Stall verlassen; schon gar nicht für den Osterhasen.!“ ... |
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| 19 | Der verkehrte Winter | |||
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Vorschautext: Das Winterwetter spielt verrückt, die Wetterfrösche sind entzückt. Im Süden sind die Straßen trocken, im Norden ist man von den Socken, denn was man sonst im Süden hat: im Norden sind die Straßen glatt. Und auch die Straßenmeisterei kommt meterhohem Schnee nicht bei. Das Skifahr’n ist bei uns passe`, es fehlt bei uns der Pulverschnee. Und die im Norden sind entfernt vom Skifahr’n – die ham’s nie gelernt, ... |
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| 18 | Winterzeit | |||
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Vorschautext: Längst hat der Wind das letzte Blatt vom Baum gepflückt, das lustig' Lied der Vöglein ist verklungen, schon früh am Morgen hatten sie gesungen und meine Seele und das Herz beglückt. Die Tiere rüsten schon zum langen Winterschlaf, am Himmel noch ein letzter Drachen schwebt, der widerwillig sich im kalten Wind erhebt, im dürren Gras äst einsam noch ein Schaf. Die Menschen, die man sieht auf Straßen, sind eingehüllt von Kopf bis zu den Füßen. ... |
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| 17 | Die Weihnachtsüberraschung | |||
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Vorschautext: Schmückt sich der Wald im Winterkleid denk‘ ich an meine Kinderzeit. Wie pochten damals unsere Herzen Am Weihnachtsbaum im Glanz der Kerzen. Wir Kinder aus der Nachkriegszeit, wir kannten noch Bescheidenheit. Am Weihnachtsbaum bei Stern und Kugeln hing damals kein so’n Ding zum Googeln. Hier schmückte man noch gut und gerne den Baum mit Mandelkern und Sterne, ... |
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| 16 | Die liegende Tanne | |||
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Vorschautext: Schön, dass es auch noch dann und wann Pech und Pannen geben kann. Hat man doch nach einer Pleite recht viel Spott auf seiner Seite, denn es läuft zumeist auch dumm, ist da noch das „Publikum“. Heiligabend um halb sieben, viel Zeit ist Papa nicht geblieben, den Weihnachtsbaum für uns zu schmücken, um Kinderherzen zu beglücken. Damit es etwas schneller geht, ihm Tante Ruth zur Seite steht. ... |
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| 15 | Die lästigen Weihnachtskarten | |||
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Vorschautext: Zur Zeit der Lichter und der Sterne erinnert man sich allzu gerne an Freunde und auch die Verwandten vom Patenonkel bis zu Tanten. Da denkt man zeitig im Advent an alle die man schließlich kennt, so auch an den der sehr weit wohnt, ob sich das Schreiben wirklich lohnt. Des Alltags Trott lässt oft vergessen was man versprochen allzu leicht; und daran lässt sich Freundschaft messen, ob sie mehr ´ner Bekanntschaft gleicht. |
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| 14 | Ein Mythos aus alter Zeit | |||
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Vorschautext: Mythen gibt’s wie Sand am Meer, das weiß man schon von alters her. Und auch bei diesem weiß man, dass er noch erzählt wird nur zum Spaß. Es gibt schon lange die Erfahrung den Vorurteilen reichlich Nahrung, dass fromme Weiber oft nicht leben wie sie uns meistens vorgegeben. Im tiefen Schwarz- und Hotzenwald da gab‘s ein Sprichwort – schon sehr alt: ... |
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| 13 | Ein Sommertraum | |||
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Vorschautext: Ach so wohlig, schön und warm fühlte ich mit allen Sinnen, hielt ich zärtlich sie im Arm, dass sie niemals sollt‘ entrinnen. Ihre Schönheit – ohnegleichen, hat mich staunend fasziniert, ihr den Mund zum Kusse reichen wagte ich ganz ungeniert. Und sie küsste mich voll Wonne, alle Vöglein stimmten ein, ... |
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| 12 | Herbst | |||
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Vorschautext: Wenn schon der Sommer fast dahin, die Ernte in der Scheune drin, wenn sich die Blätter langsam färben, die Pilze schon im Wald verderben, wenn Nebel uns am Fahren hindern und sich die Wärmegrade mindern, wenn die Kartoffelfeuer riechen, die Igel sich im Laub verkriechen, wenn Drachen in den Himmel steigen, die Tage sich noch schneller neigen, wenn Vögel vor der Kälte fliehen und eilig gegen Süden ziehen, ... |
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| 11 | Erschtkommunion im Schwarzwald (Dialekt) | |||
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Vorschautext: Bei Faller's geht's rund am Samschtigmorge, mer muss für de Sunntig noch allerhand b'sorge. Un s'Marieli, s'Töchterle, die freut sich schon, sie kummt nämlig am Sunntig zur Erschtkommunion. D'Schuh sin scho do un s'Röckli isch gnäht un uf em Kopf het mer ihre Löckli dreht. Au d'Gäscht sin scho g'lade, die sin ganz besesse, denn do gibt's mol wieder was richtigs zum Esse. Aus Tradition, - un so muss es wohl sei, ladet mer au de Herr Pfarrer ei. ... |
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| 10 | Die Briefmarke | |||
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Vorschautext: Karl-Wilhelm kam zur Post gelaufen und wollte eine Marke kaufen. Der Postbeamte hinter’m Schalter, das war ein ganz gewitzter Alter. Als der ihm gleich den Preis auch nennt von fünfundachtzig Eurocent, gab er Karl-Wilhelm mit `nem Grinsen die Marke und bekam die Münzen. Karl-Wilhelm dreht die Marke um, dann dreht er sie verkehrt herum. Und schließlich tat sich dann ergeben, ... |
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| 9 | Das Heckenschneiden | |||
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Vorschautext: Im sonnigen Herbst, das ist wohl ganz klar, wird die Hecke geschnitten jedes Jahr. Sie wächst sonst zum Himmel voller Stolz; und unten ist nichts mehr als pures Holz. Das ist was für Männer aus Tradition; das macht unser Opa seit Jahren schon. Der ist noch ganz rüstig und steigt auf die Leiter bewaffnet mit Heckenschere, Schnaps u.s.w. So schneidet er kraftvoll ohn‘ Rast und ohn‘ Ruh‘, am Fenster steht Oma und schaut dabei zu. ... |
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| 8 | Das Bad am Samstagabend | |||
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Vorschautext: Beim Paar, das nicht TV nur sieht und nicht vor Zärtlichkeiten flieht, und nicht nur Radio dudelt, auch gern im Bad mal sprudelt, den Lebenskünsten angetan, da geht's bergauf - und das mit Plan. Der Anfang ist's, - sie ist im Bilde, der Gatterich führt was im Schilde. Auf die Matraze das Figürchen, und schon läuft alles wie am Schnürchen. Da wird gerubbelt und geschmiert, der "lahme" Papa aufpoliert. ... |
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| 7 | Pastors Geburtstagsfeier | |||
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Vorschautext: Beziehungspflege auf dem Lande ist nicht nur gut und pflegt die Bande, dass Kirche und die Obrigkeit zusammenhalten jederzeit. Der Herr Pastor (von Gottes Gnaden) hat zum Geburtstag eingeladen. Die hübsche Köchin namens Ellen soll das Menü zusammenstellen. Denn zweifellos; zu solchem Feste gehören nur die besten Gäste. Der Bürgermeister, Polizei, und auch der Lehrer ist dabei. ... |
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| 6 | Die lange Adventszeit | |||
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Vorschautext: Was inzwischen jeder kennt, es beginnt weit vor Advent, was für Weihnachten gedacht; Weihnachtsstollen, süße Pracht. Bei Lidl, Aldi und bei Netto, da hat man schon im Herbst in petto, in Massen, was das Herz begehrt, an Süßem, das man gern verzehrt. Der Grund nur ist,- ich könnte wetten, die Geldgier jener Lieferketten. ... |
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| 5 | Der verzweifelte Weihnachtsmann | |||
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Vorschautext: Der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten kam eilig aus dem Wald geritten. Es war die allerhöchste Zeit, denn bald begann die Festlichkeit. In jedem Haus ein Weihnachtsbaum, ein bunt geschmückter Lichtertraum. Die Kinder warten schon gespannt auf die Geschenke und Krokant. Da plötzlich hielt ein Schlitten an mit dem ersehnten Weihnachtsmann. ... |
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| 4 | Hallo Deutschland - Frohe Weihnacht | |||
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Vorschautext: Auf den Straßen, in den Schulen, bei den Boy’s und Girl’s, den coolen, beim Computer, Radio, in der Werbung sowieso, selbst wenn man’s nicht richtig kann, gibt man heut mit Englisch an. Überall wohin man schaut, Englisch, dass es einem graut. Neulich kauft’ ich einen „Player“, und auch hier die alte Leier; Abkürzungen allzu meist, keine Sau weiß, was es heißt. ... |
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