Profil von Heiner Hessel

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Anzahl Gedichte: 63
Anzahl Kommentare: 11
Gedichte gelesen: 29.533 mal
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Titel
63 Hallo Frühling
Vorschautext:
Hallo Frühling, kommst du bald?
Der Winter war so lang und kalt.
Ich sehne mich nach schönem Grün
und Blumen, die im Felde blüh’n.
Schneeglöckchen aus der Erde schaut,
der letzte Schnee ist weggetaut.
Wenn Weidekätzchen Knospen treiben,
dann wirst du sicher bei uns bleiben.
Und wenn die Vög’lein wieder singen,
wird auch mein Herz vor Freude springen.
Der dicke Pelz hängt nun im Schrank,
nun wird es wärmer Gott sei Dank.
...
62 Zum ...zigsten Geburtstag
Vorschautext:
Als Kind kann man es kaum erwarten,
ins große Leben los zu starten.
Denn man glaubt kindlich und naiv,
dass alles wie nach Wunsch verlief.
Ist man dann nicht mehr ganz so jung,
kommt auch schon die Ernüchterung.
Denn alles was man damals ahnte
trifft gar nicht ein wie man es plante.
Die kindliche Naivität
weicht langsam – manchmal auch zu spät.
Denn sie verführt getarnt, verkappt,
dass man in manche Falle tappt.
...
61 Eine dogmatische Frage
Vorschautext:
Die Schlauheit eines Jesuiten
ist weitaus größer - unbestritten,
als jene and'rer Männerorden,
die uns als fromm bekannt geworden.
Die schlau'sten Köpfe aller Zeiten,
sind die, die fromm sind und nie freiten,
die für ein Dasein alles geben
in einem harten Klosterleben.
Den Franziskaner doch hingegen
würd' and're Lust viel mehr bewegen.
Der lebt für einen guten Tropfen,
dem Klosterbier aus Malz und Hopfen.
...
60 Einsichten einer älteren Frau
Vorschautext:
Es war einmal…
fängt manches schöne Märchen an.
Die Zeit zerrinnt,- und was kommt dann?

Ja, auch die Kindheit geht vorbei,
das Leben bringt so Allerlei.
Das Herz, es reift, - doch auch die Haut,
wenn morgens man in‘ Spiegel schaut.

Man könnte Gott ins Handwerk pfuschen,
die Falten mit make up vertuschen.
Doch nein, das alles schert mich nicht,
...
59 Alle guten Dinge sind drei
Vorschautext:
Es gibt Tage, die sind äußerst peinlich,
weil alles schief läuft augenscheinlich.
Die möcht‘ man vergessen, möglichst bald,
doch leider, - sie passieren halt.
1.
Schon früh am Morgen die erste Panne,
voll eingeseift in der Badewanne,
ich verliere den Halt, schon ist es so weit,
ein kurzer Moment der Unachtsamkeit,
2.
Ich koche den Kaffee, der braucht seine Dauer,
dann hol‘ ich die Milch - und die ist sauer.
...
58 Über die großen Komponisten
Vorschautext:
Gar groß der Wunsch bei manchen Städten,
dass einen Komponist‘ sie hätten,
der wunderbare Werke schreibe
und ewig im Gedächtnis bleibe.

In München wirkte einst Carl Orff,
R. Schumann schrieb in Düsseldorf
die 3. Sinfonie vom Rhein
und Nürnberg heimste Wagner ein.

Auch Prag steht heute glücklich da
dank Moldau von Herrn Smetana.
...
57 Schwäbischer Humor im Advent
Vorschautext:
Als Rentner streift man im Advent
durch alle Läden permanent.
Und dann an einem schönen Tag,
man auch nach Stuttgart einmal mag.

Die großen Läden zu durchlaufen,
nur um zu sehen, nichts zu kaufen.
Ein Mittel gegen Langeweile,
ganz ohne Stress und ohne Eile.

Als wir das Kaufhaus ´grad verließen,
auf einen „Bullen“ wir gleich stießen.
...
56 Die verlorenen Socken
Vorschautext:
Was Waschmaschinen heimlich machen,
lässt uns den Atem stocken,
denn bei den frisch gewasch’nen Sachen
fehlt immer mal ein Socken.

Seit Jahren rätsle ich herum
um dieses Phänomen,
ich bin doch wirklich nicht so dumm,
kann’s trotzdem nicht versteh’n.

Am Kaufpreis kann es ja nicht liegen,
es ist auch Teuren schon passiert,
...
55 Musik wird störend oft empfunden...
Vorschautext:
„Musik wird störend oft empfunden,
dieweil sie mit Geräusch verbunden!“
So sagte einstens Wilhelm Busch,
dafür gebühret ihm ein Tusch.

Doch Busch der hatte nicht ganz recht,
denn Manches daran ist nicht schlecht.
Zwar ist sie an bestimmtem Ort
nicht schön, - da lauf’ ich auch gleich fort.

Denn in so manchem Disco-Schuppen
tät sie sich als zu laut entpuppen.
...
54 Eine lustige Weihnachtsgeschichte aus dem Schwarzwald
Vorschautext:
Bei Kindern ist die Weihnachtszeit
die schönste – wenn es auch noch schneit.
Der Vater bastelt wie besessen,
denn beinah` hätte er vergessen,
dass auch die Krippe jedes Jahr
zumindest meist beschädigt war.
Die Mutter in Aktivität,
backt Plätzchen, Kuchen früh bis spät.
Denn sieben Mäuler, die sind schwierig
satt zu kriegen, weil zu gierig.
So bringt sich Jeder selbst auf Trapp,
denn langsam wird die Zeit zu knapp.
...
53 Die "faulen" Maurer
Vorschautext:
Schreib ich schon morgens ein Gedicht,
brauch‘ ich nicht Geist nur, sondern Licht.
Drum setz ich mich ans Fenster ran,
damit ich besser schreiben kann.

Das ist so, das bin ich gewohnt
und meine Augen sind geschont.
Da kann ich draußen Vieles sehen
und sammle auch schon mal Ideen.

Als ich heut‘ Morgen so geschaut,
zum Nachbarhaus – dort wird gebaut,
...
52 Die Krähenplage
Vorschautext:
Seit Jahren ist in Stadt und Land
die Krähenplage uns bekannt.
Es ist schon eine große Not,
das laute Krächzen und der Kot.
Kaum ist das Klima nicht mehr eisig,
schon sind die Krähen äußerst fleißig.
Sie bauen eifrig Nest an Nest
und feiern lautstrak Hochzeitsfest.
Für Krähen ist das gut und löblich,
jedoch der Lärm der steigt erheblich.
Selbst Tierliebhaber zuweilen schwanken
zwischen Geduld und Mordgedanken.
...
51 Pastor's Hausbesuch
Vorschautext:
Ein Dorfpastor hat viele Plichten,
muss regelmäßig sie verrichten,
wobei es öfter mal passiert,
dass er auch Witwen konsultiert.

Denn erstens muss er Trost ihr spenden,
wird dafür reichlich Zeit verschwenden,
weil zweitens er - schon aus Erfahrung-
sich Hoffnung macht auf gute Nahrung.

Denn Witwen sind meist ausgesprochen
oft beschäftigt mit dem Kochen
...
50 Die Zeit
Vorschautext:
Die Zeit wirkt mit, wenn du erblickst das Licht der Welt.
Die Zeit bestimmt, was du erlangst an Glück, an Geld.
Die Zeit sagt dir, wann deine Jugend ist zu Ende.
Die Zeit prägt dein Gesicht und deine Hände.
Die Zeit lässt dich zuweilen glücklich sein.
Die Zeit, sie holt dich aber immer ein.
Die Zeit verwandelt sich in Jahre.
Die Zeit versilbert deine Haare.
Die Zeit bringt die Erfahrung.
Die Zeit - der Ruhe Nahrung.
Die Zeit - zuweilen länger.
Die Zeit, doch eher enger.
...
49 Des Schwaben schönstes Abendrot
Vorschautext:
So mancher trinkt beim Sonnenschein
schon mittags gern ein Gläschen Wein.
Doch ist es mittags hell und heiß,
dann trinkt man eben besser weiß.

Am Nachmittag da trinkt man eh‘
wohl gern ein kühles Glas Rose`.
Nur ein Banause weiß es nicht:
„Der Wein entspricht dem Tageslicht!“

Der Spanier hat uns das gelehrt,
dass man den Wein nur dann verzehrt,
...
48 Die Angst vor dem Altern
Vorschautext:
Zunehmend sieht man bei den Alten
den Trend, sich möglichst jung zu halten.
Mit Anti-Aging Superdrogen
wird der Verbraucher meist belogen.
Denn was der Titel da verspricht
das halten diese Mittel nicht.
Es führt das eine nur zum Ziel:
Ein artgerechter Lebensstil.

Wer morgens vor dem Spiegel steht
und merkt wie schnell die Zeit vergeht,
wer raucht und trinkt und wenig ruht
...
47 Die Bruchoperation - eine wahre Geschichte
Vorschautext:
Einst strotzt' ich nur so voller Kraft,
das war vor langer Zeit,
was hab’ ich alles doch geschafft;
und was blieb mir noch heut’?

Der Bauch er schmerzt von früh bis spät,
ich weiß nicht, was das ist,
er fühlt sich an wie aufgebläht,
ich geh’ zum Internist.

Der schickt mich gleich ins Krankenhaus,
die Leiste sei gebrochen,
...
46 Fahrerflucht oder die Schweigepflicht
Vorschautext:
Auf einer Kreuzung fast bei Nacht
hat es gar fürchterlich gekracht.
Rechts vor links war hier ganz klar,
was dem Frank sein Übel war.

An den Boden er kurz kroch
nach der Kippe – die brannte noch.
Außerdem hatt‘ er sowohl
auch noch reichlich Alkohol.

Das gibt eine Schererei.
„Bloß jetzt keine Polizei!“
...
45 Früher und heute
Vorschautext:
Ach was hat man früh’r gepaukt,
alles lernend aufgesaugt
und im Großhirn abgespeichert
und sein Wissen angereichert.

Denk‘ ich manchmal noch zurück
an Mathe, Deutsch, Chemie, Physik,
dann ist so vieles noch präsent,
mein Hirn ist noch nicht insolvent.

Weil die Synapsen gut trainiert,
der Hypocampus funktioniert.
...
44 Frühlingserwachen
Vorschautext:
Der Frühlingsanfang im Kalender steht im März,
doch ihm entgegen steht mit Frost noch der April.
Mit Sehnsucht nach den Blüten strebt mein Herz,
nur der April der macht doch was er will.

Noch stürmt es und der Regen fällt
auf Feld und Wiesen – und zuweilen Schnee,
so manches Blümlein mutig sich entgegen stellt,
streckt strahlend stolz sein Köpfchen in die Höh‘.

Ganz langsam treiben Knospen aus den Zweigen,
Krokusse übersäen schon die Wiesen,
...