Zwischen Tag und Traum

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
An diesem reich durchsonnten Tag
ziehen meine Gedanken auf Wanderschaft.

Der Tag gleitet mir
durch die Finger
wie warmer Sand.

Die Welt trägt heute warmes Blau
und löst die Schwere aus meinem Denken.

Ich werde leicht
zwischen Wachen und Schweben.

In meinem Kopf
öffnen sich Türen,
die ins Wasser führen.

Dort treiben Andenken,
ein Lachen von früher
und der Geruch von Sommer.

Die Wirklichkeit wird
weich und weit.
Konturen werden Meer.

Ich lege mich träumend
ins Wellenbett.

Informationen zum Gedicht: Zwischen Tag und Traum

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07.02.2026
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