Zwischen Bauchweh und Mut

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Die Nacht ist lang, der Bauch wird laut,
der Weg zum Bad ist viel zu nah.
Man flucht, man lacht, halb schon vertraut,
weil nichts mehr geht, wie es mal war.

Der Körper schwach, die Stirn ganz heiß,
die Zeit sie zieht nur still vorbei.
Doch tief im Leid, man ahnt und weiß:
Das hier geht auch irgendwann vorbei.

Am Morgen dann ein sanfter Sieg,
ein Schluck, der fast wie Hoffnung schmeckt.
Der Magen ruht, der Sturm erliegt,
das Leben langsam neu erweckt.

© Claudia Behrndt
´2025

Informationen zum Gedicht: Zwischen Bauchweh und Mut

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22.02.2026
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