Zwischen Ahnung und Wahrheit

Ein Gedicht von Helga
Bei Kindern heut in unsrer Zeit,
ist längst der Storch schon fortgezogen,
sie sind im Wissen eh sehr weit,
und kaum noch Märchen zugewogen.

In meiner Kindheit - welch ein Graus,
war vieles noch in Schweigen gehüllt,
wir harrten leis im Stillen aus,
bis Neugier uns die Fragen füllt.

Man ahnte nur, was sich verbarg,
und spann sich heimlich eigene Fragen,
ein erstes Fühlen, zart und stark
begann sich leise vorzuwagen.

Uns trieb allein die Frage „wie“,
doch blieb der Zugang lange schwer,
wir kannten vieles nur als Theorie
und wünschten uns Erkenntnis sehr.

Erst später dann, mit mehr an Jahren,
als unsere Jugend leis entwich,
durften wir endlich dann erfahren,
wie tief und schön die Liebe ist.

Informationen zum Gedicht: Zwischen Ahnung und Wahrheit

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13.04.2026
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