Zwei Irre

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Zwei Irre sitzen früh im Bett,
und unterhalten sich recht nett,
der eine sagt: „Du glaubst es kaum,
ich hatte einen tollen Traum.“

„Bin heut´ Nacht Auto gefahren,
einen ganz flotten McLaren,
es war ´ne wunderbare Tour,
und von den Wärtern keine Spur.“

Sein irrer Zellenkumpel spricht:
„Deine Tour - int'ressiert mich nicht,
hab sicherlich auch nichts versäumt,
denn ich - hab besseres geträumt.“

„Die Tür ging auf – ein heller Schein,
Miss Germany kam hier herein,
ganz ohne Kleider - das ist Fakt,
sie war nackt, splitterfasernackt !"

„Und du Dussel lässt mich pennen ?,
hättest mich doch wecken können !"

"Du hast doch irgendwas am Keks,
warst doch im Auto unterwegs !!!"

© Horst Rehmann

Informationen zum Gedicht: Zwei Irre

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18.02.2017
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