Zu unserer ach so schönen Welt!

Ein Gedicht von Peter Leitheim
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Gedicht Nr.1305 von 1488 Gedichten
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Die Sonne zieht nach alter Weise
am Himmelsbogen ihren Gang,
auf ihrer altbewährten Reise
vollendet ihn beim Mondes Gang
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Ihr Anblick gibt den Menschen Stärke
doch niemand sie zu deuten mag,
da unergründlich ihre Werke
wie seit der Erde erstem Tag.
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Recht rasch doch manches Mal zu schnelle
dreht sich der Erdenkugel Pracht,
es wechselt Tag mit Sonnenhelle
mit dunkler Nacht - mit Sternenmacht.
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Es braust das Meer in schäumend Flüssen
vom tiefsten Grund nach obenauf,
manch Fels manch Land wird fortgerissen
im wilden, tosend Wogen Lauf.
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Die Stürme brausen um die Wette
vom Meer zum Land - vom Land zum Meer,
zerstörerisch wirkt diese Kette
erschreckend Wirkung, geht einher.
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Von solchem himmlischen Verheeren
mit Blitz - mit Donner – Hagelschlag,
kann weder Tier noch Mensch sich wehren
wenn Mensch auch sonst recht viel vermag.
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Gar herrlich sind des Schöpfers Werke
wie sanft vom Schmetterling der Flügelschlag,
und mit Gesang die Vögel, ehren
den Herrn, was er geschaffen hat.
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Allein der Mensch bricht Gottes Frieden
mit Kriegen er nur böses schafft,
das Leben dafür nicht beschieden
dass uns der Herr gegeben hat.
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Peter Leitheim: Buchautor Spiegelbild der Seele
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Informationen zum Gedicht: Zu unserer ach so schönen Welt!

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22.01.2026
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