Zeitempfinden ist relativ

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Wohin nur ist die Zeit,
immer schneller sie eilt.
Trotz Kinder-Jugendzeit
ist das Alter nicht weit.
Ein Säugling, der kräht, schreit,
steckt „bald“ im Totenkleid.
Ungern ist man bereit
fürs Alter, Krankheit, Leid.
Verlust von Gesundheit
schränkt stark ein die Freiheit.
Schnell vergeht Lebenszeit,
währt keine Ewigkeit.
Vergeude nicht mit Neid,
Groll, Scham, kostbare Zeit.
Öffne die Sinne weit,
Achtsamkeit dich „befreit“.
Es dehnt sich dann die Zeit
bis in die Ewigkeit.

Informationen zum Gedicht: Zeitempfinden ist relativ

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25.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.